Beim Duchgucken meiner Dateien entdeckte ich doch diesen Konzeptentwurf von 02/2018.

Das Konzept ist im Entwurfsstadium geblieben, da es keine Gelegenheit gab, dies zu kommunizieren, nun wird es aber wirklich Zeit, wenigstens das mal zu veröffentlichen ,-))

 

 

 

Entwurf Konzept KircheMobil

 

 

 

 

 

Das Projekt ist Teil der kirchlichen Versorgungsstruktur im Sprengel Zehdenick mit dem Ziel, im ländlichen Raum Kirche präsenter, erlebbarer und als Teil des kulturellen Lebens und der Seelsorge im Sozialraum Dorf wahrnehmbar zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

Organisation

 

Kirche Mobil ist erkennbar Teil des KK OHL mit dem Einsatzgebiet Sprengel Zehdenick. Das bedeutet, das Logo, das Briefpapier, der Absender, die gesamte Präsentation nach außen läßt eine Bezugnahme ohne Zweifel auf den ersten Blick zu.

 

 

 

KiMo ist ein Teil des Sprengels, wird in erster Linie dort tätig, wo keine Angebote sind und unterstützt dort, wo Ideen, bestehende Aktivitäten etc weiter ausgebaut werden können, vielleicht an /in einem anderen Ort ein zweites Standbein finden können.

 

Dafür braucht es zunächst einen intensiven Austausch mit den im Sprengel tätigen Mitarbeitern, die in einer gemeinsamen Aufstellung zu bestehenden Angebote und Aktivitäten besteht und darüber hinaus konstruktive Hinweise, wo konkret in der Fläche Mangel besteht, welche Orte miteinander verbunden sind usw. Das bedeutet Veränderung auch für das Miteinander der Mitarbeitenden im Sprengel, was die Kommunikation und die Abstimmung geplanter Aktivitäten betrifft. Als Team Zehdenick/Mildenberg haben wir das gemeinsame Interesse, mit den neuen Möglichkeiten dem Sprengel aufleben zu lassen. Wir haben eine Vorbildfunktion, was christliches Miteinander und die Präsentation der Kirche nach außen betrifft.

 

 

 

KiMo muss sich auch mit kommunalen Anbietern vernetzen, um die Versorgung im ländlichen Raum abzustimmen. Für neue Projekte, z. B. Ferienangebote oder Kinder-/Jugendarbeit ist es ausgesprochen wichtig, die Kräfte zu bündeln, um hier keine konkurrierenden Projekte zu installieren, die am Bedarf vorbeigehen.

 

 

 

KiMo wird von einem Kuratorium begleitet und supervidiert ( bestehend aus Herrn Schütze als GKR-Vorsitzender Zehdenick, den Pfrn Domke und Schobert, Frau Gartenschläger als fachliche Vorgesetzte, Herrn Superintendent Simon als Vertreter des KK OHL und Herrn Tomaschewski (GKR) aus Tornow.

 

 

 

 

 

Ausstattung

 

 

 

  • KiMo verfügt über ein Auto mit Logo, ein Telefon und ein Büro.

  • KiMo hat einen Etat, es gibt konkrete Maßgaben, wie sich Feste, Gruppen, Ausgaben für Aktivitäten etc finanzieren

 

 

 

 

 

Zielgruppe

 

Ganz einfach und zunächst aus der Metaebene betrachtet sind es die Menschen im Sozialraum Dorf.

 

Das Leben im strukturschwachen Gebiet gestaltet sich aus vielen und bekannten Gründen anders als in den Ballungszentren. Das stellt die Anbieter von sozialen und kulturellen Angeboten vor die schwierige Aufgabe, die strukturellen Besonderheiten so zu beachten, dass trotzdem eine größere Anzahl von Menschen sich angesprochen fühlt und die Wege nicht zu weit sind. Geht man von der üblichen Form aus, werden Menschen nach Altersgruppen „sortiert“ , gegebenenfalls nach besonderen Bedürfnissen (z. B. Suchtkranke, Demenzkranke, Konfirmanden usf.). Nach diesem Muster ergibt sich aber das Problem, dass im dörflichen Raum nur selten eine tragfähige Gruppe, die diesen Namen auch verdient, zusammenkommt.

 

Stellt man jedoch die Frage, was die Dorfgemeinschaft als solche anspricht, wird das Projektieren schon einfacher. Die Dorfjubiläumsfeste im vergangenen Jahr haben eindrucksvoll gezeigt, wie die Dorfgemeinschaften gemeinsam in der Lage waren, attraktive und breitgefächerte Aktionen und Feste zu organisieren, wo für (fast) jeden etwas dabei war und viele Menschen sich einbringen konnten.

 

Diese Erfahrung hat die Dorfgemeinschaft gefordert und gefördert, was in der Nachbereitung und in den Erzählungen bei Vielen noch ein Leuchten in den Augen hervorruft und den Wunsch, doch wieder ein Fest, eine Veranstaltung zu haben, die die Menschen zusammenbringt. Ein guter Ansatz um in 2018 diese gute Erfahrung weiterleben zu lassen.

 

Die Stärkung und Belebung der Dorfgemeinschaft scheint mir sowieso ein wichtiges Ziel zu sein. Generationsübergreifende Angebote, die Integration von Außenseitern (z. B. Zugezogene, denen es häufig an Zeit und besonders an einem Ansatzpunkt fehlt, sich zu integrieren) und auch die Perspektive, die Kirche im Dorf als „Leuchtturm“ und Orientierungshilfe im Alltagsleben als Bereicherung und Haltgebend wahrnehmen zu können, eben Gemeindeaufbau sind ein hoher Anspruch, aber in Etappen der Weg, auf den das Projekt KircheMobil sich begeben will.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Planungsphase

 

Um nicht am Bedarf vorbei zu planen ist es zunächst vorrangig, strukturelle und soziale Gegebenheiten im Wirkungsgebiet zu erfassen. Das betrifft nicht nur die Lage und Bevölkerungsstruktur der Gemeinden, sondern auch Angebote anderer Träger (Diakonie, freie Träger, Kommune, Initiativen) sowie die bereits bestehenden Angebote des Kirchenkreises und der Gemeinden. Eine intensive Netzwerkarbeit ist Basis und Ausgangspunkt für die Planung bedarfsorientierter Projekte und Angebote.

 

 

 

Generationsübergreifend, Räume schaffen

 

 

 

Dörfer, die schon Gemeinschaft leben

 

Barsdorf, Blumenow Tornow Marienthal

 

Seilershof, Dannenwalde,

 

 

 

 

 

Erste Projekte

 

  • Teilnahme mit Projekt am Dorfjubiläum Krewelin

 

  1. wir werden ein Kreuz, das an einer Sichtachse aufgestellt wird und im Dorf bleibt, die An-Teilnahme der Kirche und den Segen für das Dorf deutlich machen

  2. Rund um dieses Kreuz werden weitere Aktivitäten angeboten, die das Kreuz ausgestalten und als gemeinsames Projekt (Dorfgemeinschaft und Kirche) wachsen lassen.

  3. Dieser Ort wird zu anderen Anlässen weiter „wachsen“ und sich verändern, also leben.

 

 

 

  • Kinder und Jugendarbeit in Bergsdorf

 

Aufbauend auf die Erfahrungen durch die Teilnahme am Adventsprojekt von Frau Sohni wird es die nächste Projektarbeit bis Ostern geben. In Abstimmung mit Pfr Domke wird das Konzept bis zum 18.01.2018 vorliegen.

 

 

 

 

 

  • Angebot Weltgebetstag der Frauen

 

Fr. Frieboese hat an der Werkstatt zum WGT teilgenommen und wird im Sprengel einen WGT durchführen. Geplant war Tornow/Marienthal, hier bedarf es konkreterer Absprachen mit Frau von Ivén, ob vielleicht ein andere Ort (Klein-Mutz/Bergsdorf besser wäre, um eine Doppelversorgung zu vermeiden).

 

 

 

  • Teilnahme an der AG Kindercamp

 

verbunden mit der Teilnahme am KC Ende Mai

 

 

 

 

 

  • Projekt Demenz

 

  1. Angebote für betroffene Familien in Absprache und ggf Zusammenarbeit mit den Versorgern im Bereich.

  2. Zielsetzung: im ländlichen Raum wird so ein konstruktiver Kontakt zu Familien hergestellt, spezielle kirchliche Angebote (Gottesdienste, Seelsorge, u. a.) können sich daraus entwickeln

  3. Zunächst steht die Netzwerkarbeit, die in der kommenden Woche den offiziellen Startschuß nimmt, in dem am 16.01.2018 auf mein Betreiben hin die Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier nach Zehdenick kommen wird und den Aufbau des Netzwerkes mit zunächst 3 – 4 Teilnehmer (neben KiMo die Christliche Bürgerhilfe, das Mehrgenerationenhaus und u. U. eine Ergotherapeutin ) begleiten wird als Mediator und Mentor.

 

 

 

  • Feste und Veranstaltungen in den Dörfern

 

  1. Die Kontaktaufnahme und Abstimmung mit den örtlichen Vertretern ist noch nicht abgeschlossen.

  2. Blumenow: Frau Stiefel hat im vergangenen Jahr ein Dorffest initiiert und durchgeführt, dies wird dieses Jahr seine Fortsetzung finden als Kirchfest.

  3. Solche Kirchfeste sind auch für weitere Orte angedacht aber noch nicht konkretisiert.

  4. Osterne/Badingen: offene Kinder-/Jugend/Familienarbeit

 

  • Die Kontaktaufnahme ist etwas schwierig, da Kirche in diesem Bereich bis auf regelmässige GD und Konzerte keine (?) Angebote macht. So gab es auch keine Teilnahme am letztjährigen Umzug zum Dorfjubiläum.

  • In der kommenden Woche findet nach langer Anbahnung ein Gespräch mit dem Ortsvorsteher Wilksch statt, von dem ich mir viel erhoffe.

  • Neben o. g. will KiMo daraufhin arbeiten, eine besonders gelungene Aktivität aus dem vergangenen Festjahr aufzunehmen, ggf umzustricken und als Fest/Aktivität auszubauen.

 

5. Zabelsdorf: Auch hier gab es im vergangenen Jahr zahlreiche Aktivitäten. Idee „Lange Tafel“, erste Gespräche mit Ortsvorsteher Beuth und GKR laufen.

 

 

 

 

 

 

 

Netzwerk Kinder- und Jugendarbeit im Gebiet

 

  • hier ist alles noch im Prozess, Ziel ist, bestehende Angebote ggf zu unterstützen, eigene Angebote zu initiieren, u. U. in Kooperation (Ferienangebote in den Orten, vielleicht mit „Abenteuerspielplatz“-Charakter, also einem Ort, der Raum gibt für alle Altersgruppen, Aktivitäten, Kreativsein, zusammenkommen am Lagerfeuer etc.

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Ideen/Projekte

 

 

 

Fundbüro für immaterielle Gegenstände

 

  • z. B. als Projektarbeit mit Konfirmanden

  • Ziel: ein niedrigschwelliges seelsorgerliches Angebot für den ländlichen Raum entwickeln

 

 

 

Generationsbrücke

 

  • Hier gibt es ein bereits ausgearbeitetes Konzept für Begegnungen zwischen Jung und Alt. Angesprochen sind hier z. B. Schulen/Konfirmandengruppen und Senioreneinrichtungen, die eine Kooperation eingehen und konkret für ein Schuljahr Treffen organisieren.

 

 

 

Generationsübergreifende Projekte auf den Dörfern

 

  • Marmeladenfest“: es gibt überall Beeren und Früchte im Überfluss, diese werden gesammelt und verarbeitet, anschließend verteilt oder verkauft.

 

 

 

Seniorenbesuchsdienst

 

 

 

Arbeit mit Suchtkranken

 

 

Das Projekt ist Teil der kirchlichen Versorgungsstruktur im Sprengel Zehdenick mit dem Ziel, im ländlichen Raum Kirche präsenter, erlebbarer und als Teil des kulturellen Lebens und der Seelsorge im Sozialraum Dorf wahrnehmbar zu machen.

 

Organisation

Kirche Mobil ist Teil des KK OHL mit dem Einsatzgebiet Sprengel Zehdenick.

KiMo ist ein Teil des Sprengels, wird in erster Linie dort tätig, wo keine Angebote sind und unterstützt dort, wo Ideen, bestehende Aktivitäten etc weiter ausgebaut werden können, vielleicht an /in einem anderen Ort ein zweites Standbein finden können.

KiMo will sich auch mit kommunalen Anbietern vernetzen, um die Versorgung im ländlichen Raum abzustimmen. Für neue Projekte, z. B. Ferienangebote oder Kinder-/Jugendarbeit ist es ausgesprochen wichtig, die Kräfte zu bündeln, um hier keine konkurrierenden Projekte zu installieren, die am Bedarf vorbeigehen.

 

Zielgruppe

Ganz einfach und zunächst aus der Metaebene betrachtet sind es die Menschen im Sozialraum Dorf.

Das Leben im strukturschwachen Gebiet gestaltet sich aus vielen und bekannten Gründen anders als in den Ballungszentren. Das stellt die Anbieter von sozialen und kulturellen Angeboten vor die schwierige Aufgabe, die strukturellen Besonderheiten so zu beachten, so dass trotzdem eine größere Anzahl von Menschen sich angesprochen fühlt und die Wege nicht zu weit sind. Geht man von der üblichen Form aus, werden Menschen nach Altersgruppen „sortiert“ , gegebenenfalls nach besonderen Bedürfnissen (z. B. Suchtkranke, Demenzkranke, Konfirmanden usf.). Nach diesem Muster ergibt sich aber das Problem, dass im dörflichen Raum nur selten eine tragfähige Gruppe, die diesen Namen auch verdient, zusammenkommt.

 

Stellt man jedoch die Frage, was die Dorfgemeinschaft als solche anspricht, wird das Projektieren schon einfacher.

 

Die Stärkung und Belebung der Dorfgemeinschaft scheint mir ein wichtiges Ziel zu sein. Generationsübergreifende Angebote, die Integration von Außenseitern (z. B. Zugezogene, denen es häufig an Zeit und besonders an einem Ansatzpunkt fehlt, sich zu integrieren) und auch die Perspektive, die Kirche im Dorf als „Leuchtturm“ und Orientierungshilfe im Alltagsleben sowie als Bereicherung und Haltgebend wahrnehmen zu können, eben Gemeindeaufbau sind ein hoher Anspruch, aber in Etappen der Weg, auf den das Projekt KircheMobil sich begeben will.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt Erntehelfer

 

 

 

Gottes Schöpfung ist gut, so hieß nicht nur das Motto des diesjährigen Weltgebetstages, nein, es ist sichtbar und fühlbar. Es gibt Jahre, da ist die Fülle der Beeren und Früchte an Straßenrändern und in den Gärten kaum zu bewältigen. Es tut weh, auch im eigenen Garten mitansehen zu müssen, dass die Früchte verderben, weil Ernte und Verarbeitung nicht zu schaffen sind.

Damit das nicht so bleiben muss, möchte das Projekt Erntehelfer Unterstützung anbieten.

Das Projekt soll sich generationsübergreifend und nachbarschaftlich organisieren. Jüngere und mobilere Menschen (Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene) könnten die Erntearbeit übernehmen. Hier sollen bestehende Strukturen (Kindergarten/Hort, Jugendgruppen) angesprochen werden und zur Teilnahme ermuntert werden. Die Verarbeitung kann dann von der älteren Generation (Seniorenkreise) übernommen werden, nach Möglichkeit mit Beteiligung der Erntehelfer. Wenn es nicht möglich ist, dies in Privathaushalten zu erledigen, wird eine institutionelle Küche oder ein anderer Ort m Dorf gesucht.

 Früchte, die zu Saft verarbeitet werden, können auch zur Mosterei gebracht werden und entweder so verteilt werden oder zu Gelee verarbeitet werden. Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt…

Die Produkte werden vorrangig verteilt an die Beteiligten und Spender, was übrigbleibt zu geeigneten Anlässen (Dorffesten, Märkte o. ä.) zum Kauf angeboten. Das Projekt arbeitet nicht gewinnorientiert, sollten Überschüsse erwirtschaftet werden, muss über deren Verwendung nachgedacht werden (Erntefestangebot?, Erntejahr-Abschlußfeier?).

Kirchemobil wird zunächst die Organisation übernehmen und als Ansprechpartnerin fungieren, alles weitere wird sich hoffentlich entwickeln...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt KiBis

 

 

 

Sehr geehrte Eltern, hier einige Informationen zu KircheMobil und dem Projekt KiBis:

 

Frau Kerstin Frieboese ist seit dem 1.10.2017 mit dem Projekt KircheMobil für die Kirchen- gemeinde Zehdenick im ländlichen Raum rund um Mildenberg und Zehdenick unterwegs. Sie ist inzwischen 56 Jahre alt, von Beruf Ergotherapeutin, Kirchenmusikerin und seit 2016 Diakonin/Gemeindepädagogin. Sie lebt seit 20 Jahren in Falkenthal.

 

Kirchemobil ist im kirchenfernen und strukturschwachen Gebiet unterwegs, um Kirche wieder zu den Menschen zu bringen. Kirche und Diakonie – die gelebte Nächstenliebe – muss wieder mit einer Stimme sprechen. Dieses Projekt will Kirche mit all ihren Möglich- keiten, mit neuen Angeboten und großer Offenheit für die Bedürfnisse und Nöte der Menschen im Dorf wieder aufleben lassen, als Teil der Lebenskultur, als lebenswerte Möglichkeit.

 

Um das Angebot KiBis etwas zu erläutern, sind im Anschluss einige Fragen, die Sie sich vielleicht stellen, beantwortet:

 

 

 

Was bedeutet es, die Kirche zu den Menschen zu bringen? Sollen die Menschen bekehrt werden?

Dietrich Bonhoeffer sagte: „Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist.“

Meines Erachtens hat die Kirche eine gesamtgesellschaftliche und soziale Aufgabe, ist also nicht nur für getaufte Christen da, sondern sollte sich vermehrt auch bei gesellschaftlichen Verwerfungen und sozialer Ungerechtigkeit engagieren.

Bei den KiBis geht es nicht um Bekehrung, sondern einzig um das kindgerechte in Kontakt kommen mit biblischen Inhalten. Zu keiner Zeit geht es um eine Entscheidung für oder gegen den Glauben oder um Bekehrung.

Die Frage, sich für oder gegen Gott zu entscheiden, soll und kann sich hier nicht stellen, denn ob eine Beziehung zu Gott gesucht und aufrechterhalten wird, ist eine Entscheidung, die man sich erst im späteren Leben bewusst stellen kann. Die Kinder sollen erleben, dass es eine Möglichkeit ist, in seinem Leben Gott einen Raum zu geben.

 

Wie wird den Kindern die Bibel erklärt – so, als müsse man das glauben, was dort geschrieben steht? Werden unsere Kinder indoktriniert?

Martin Luther hat einmal über die Bibel gesagt: „In der Bibel redet Gott selbst mit uns wie ein Mensch mit seinen Freunden.“

Die Bibel erzählt uns die Geschichte Gottes mit den Menschen. Nicht wir stellen uns Gott vor, Gott stellt sich uns vor. Ob oder welche Beziehung zu Gott oder welches Gottesbild man hat, ist jedem Menschen freigestellt.

Die Bibel mit den Evangelien (übersetzt: die gute Botschaft) transportiert Werte, die für eine positive, liebevolle, respektvolle und tolerante Gesellschaft ohne Frage bedeutungsvoll sind.

Die Kinder werden hier nicht in die Situation gebracht, sich für oder gegen Gott entscheiden zu müssen.

Biblische Geschichten sind oft sehr bildhaft, denken Sie nur an die Arche Noah. Naturwissenschaftlich gesehen ist es unrealistisch, dass die Fracht der Arche Noah die heutige Tier- und Pflanzenwelt ausmacht. Die Entwicklung der Arten ist erforscht und entmythologisiert.

Nicht geklärt ist aber nach wie vor, woher der erste Impuls kam, der Materie in Bewegung setzte und schließlich zum Urknall führte.

 

Die Geschichte hat außerdem für uns zu bedeuten, dass das Leben auf dieser Erde geprägt sein will von Respekt vor der einzigartigen Schöpfung, aber auch dass trotz des Neuanfanges nach der großen Flut das Böse noch in der Welt ist.

 

 

Was meint Geschichten aus der Bibel kennenlernen – Wie genau haben Sie das vor?

 Vor allem soll es Spaß machen!...

Die Geschichten laden zum Malen und Basteln förmlich ein. Dabei kommen hoffentlich auch kindliche Fragen über Gott und die Welt auf, über die wir uns dann gemeinsam austauschen können. „Warum hat Gott nicht die Dinosaurier gerettet? Wo ist Gott? Wie sieht Gott aus?“ Hier soll der kindlichen Fantasie und Neugier keine Grenze gesetzt werden und sicherlich gibt es nicht auf jede Frage eine Antwort. Wichtig ist, in den Austausch zu kommen.

Auch das gemeinsame Singen wird uns Freude bereiten. Begrüßungs- und Abschiedslied werden die Persönlichkeit des Kindes betonen (z. B. den Namen nennen), Kinderlieder mit weltlichen und christlichen, leicht zu verstehenden Texten werden unser Repertoire bereichern.

Das Angebot wird sich in Entspannungs- und Erholungsphasen sowie Arbeitsphasen unterteilen, die sich nach altersgemäßen Bedürfnissen und Fähigkeiten richten.